WCAG-Prüfung für Websites — Kostenloser Online-Test
WCAG 2.1 Level AA ist der technische Standard, den das BFSG und der EAA für barrierefreie Websites vorschreiben. Testen Sie jetzt kostenlos, wie gut Ihre Website die WCAG-Kriterien erfüllt.
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Was sind die WCAG und warum sind sie wichtig?
Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) sind ein internationaler Standard des World Wide Web Consortium (W3C), der festlegt, wie digitale Inhalte für Menschen mit Behinderungen zugänglich gestaltet werden. Die aktuelle Version WCAG 2.1 ist seit 2018 veröffentlicht.
Für deutsche Unternehmen sind die WCAG aus mehreren Gründen entscheidend:
- Gesetzliche Pflicht: Das BFSG verweist über EN 301 549 auf WCAG 2.1 Level AA als technische Grundlage
- EU-weiter Standard: Der EAA nutzt denselben Standard — wer WCAG 2.1 AA erfüllt, ist in der gesamten EU konform
- Marktreichweite: Rund 15 % der Weltbevölkerung leben mit einer Behinderung — barrierefreie Websites erschließen ein größeres Publikum
- SEO-Vorteil: Viele WCAG-Kriterien (semantisches HTML, Alternativtexte, lesbare Struktur) verbessern auch das Suchmaschinenranking
WCAG 2.1 AA umfasst 50 Erfolgskriterien, organisiert in vier Prinzipien: wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust.
Die vier WCAG-Prinzipien erklärt
WCAG 2.1 ist in vier grundlegende Prinzipien gegliedert, die zusammen eine umfassende Barrierefreiheit gewährleisten:
- Wahrnehmbar (Perceivable): Inhalte müssen für alle Sinne aufbereitet sein. Bilder brauchen Alternativtexte, Videos benötigen Untertitel, Farbkontraste müssen ausreichend sein (4,5:1 für Text), und Inhalte müssen sich an verschiedene Darstellungen anpassen lassen.
- Bedienbar (Operable): Alle Funktionen müssen per Tastatur erreichbar sein. Nutzer benötigen ausreichend Zeit für Interaktionen. Inhalte dürfen keine epileptischen Anfälle auslösen. Die Navigation muss klar und konsistent sein.
- Verständlich (Understandable): Texte müssen lesbar sein, die Bedienung vorhersehbar. Formulare müssen Eingabefehler erkennen und verständliche Korrekturen vorschlagen. Die Sprache der Seite muss programmatisch angegeben sein.
- Robust: Inhalte müssen von verschiedenen Browsern und assistiven Technologien wie Screenreadern zuverlässig interpretiert werden können. Das erfordert valides HTML und korrekte ARIA-Attribute.
CompliScan prüft automatisiert Kriterien aus allen vier Prinzipien und ordnet jeden Befund dem entsprechenden WCAG-Erfolgskriterium zu.
Häufige WCAG-Verstöße auf deutschen Websites
Unsere Analysen zeigen immer wieder dieselben Problemkategorien auf deutschsprachigen Websites. Die häufigsten WCAG-Verstöße sind:
- Fehlende Alternativtexte: Produktbilder, Icons und dekorative Grafiken ohne oder mit nichtssagendem alt-Attribut (z. B. 'image1.jpg')
- Unzureichender Farbkontrast: Hellgrauer Text auf weißem Hintergrund, besonders bei Platzhaltertexten in Formularen und Footer-Links
- Fehlende Formular-Labels: Eingabefelder ohne programmatisch verknüpfte Beschriftung — Screenreader können den Zweck des Feldes nicht erkennen
- Tastaturzugänglichkeit: Dropdown-Menüs, modale Dialoge und interaktive Elemente, die nur per Maus bedienbar sind
- Fehlende Seitensprache: Das lang-Attribut im HTML-Element fehlt oder ist falsch gesetzt — ein häufiger Fehler bei mehrsprachigen Websites
- Leere Links und Buttons: Klickbare Elemente ohne erkennbaren Text oder ARIA-Label
CompliScan erkennt diese und viele weitere Probleme automatisch und liefert zu jedem Befund einen konkreten Lösungsvorschlag.
WCAG-Prüfung mit CompliScan starten
CompliScan macht die WCAG-Prüfung einfach und schnell. Geben Sie Ihre URL ein — innerhalb von Sekunden erhalten Sie einen umfassenden Bericht aller erkannten WCAG 2.1 AA Verstöße.
Was CompliScan bietet:
- Automatisierter Scan: Prüft Ihre Seite gegen WCAG 2.1 AA Erfolgskriterien mithilfe des bewährten axe-core-Frameworks
- KI-Lösungsvorschläge: Jeder Befund enthält einen konkreten Code-Vorschlag — kein Rätselraten für Ihr Entwicklerteam
- Konformitätswert: Eine prozentuale Bewertung gibt Ihnen einen schnellen Überblick über den Stand der Barrierefreiheit
- Priorisierung: Kritische, schwerwiegende und leichte Verstöße werden klar getrennt dargestellt
Der Gratis-Scan ist sofort verfügbar — keine Registrierung erforderlich. Für regelmäßige Überwachung bietet CompliScan Pläne ab €49/Monat mit wöchentlichen automatischen Scans und PDF-Berichten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen WCAG 2.0, 2.1 und 2.2?
WCAG 2.0 (2008) definierte die Grundlagen der Web-Barrierefreiheit. WCAG 2.1 (2018) erweiterte diese um 17 neue Erfolgskriterien, insbesondere für mobile Geräte, Sehbehinderungen und kognitive Einschränkungen. WCAG 2.2 (2023) fügte 9 weitere Kriterien hinzu. Das BFSG und der EAA fordern WCAG 2.1 Level AA als Mindeststandard.
Was bedeuten die WCAG-Level A, AA und AAA?
Level A ist das Minimum — ohne diese Kriterien sind Inhalte für viele Nutzer komplett unzugänglich. Level AA ist der allgemein geforderte Standard und deckt die häufigsten Barrieren ab. Level AAA ist der höchste Standard, wird aber in der Regel nicht vollständig verlangt, da er bei manchen Inhalten nicht umsetzbar ist.
Wie viele WCAG-Probleme erkennt ein automatisierter Scan?
Automatisierte Tools wie CompliScan erkennen etwa 30–40 % aller WCAG-Verstöße. Sie sind besonders stark bei technischen Kriterien wie Farbkontrast, fehlenden alt-Texten, Label-Zuordnungen und HTML-Validierung. Aspekte wie die Qualität von Alternativtexten oder die kognitive Verständlichkeit erfordern manuelle Prüfung.
Muss meine Website WCAG 2.1 oder 2.2 erfüllen?
Das BFSG verweist über EN 301 549 auf WCAG 2.1 Level AA als technische Grundlage. Eine Erfüllung von WCAG 2.2 ist derzeit nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber empfohlen, da der Standard zusätzliche Verbesserungen für Nutzer mit Behinderungen bietet.
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